Content Management für wen?
Kann nicht jeder...
In einem CMS wird zunächst festgelegt, wie ein Webauftritt aussehen soll, welche Elemente an welchen Stellen erscheinen und wie diese funktionieren sollen. Für eine solche Aufgabe ist Fachwissen erforderlich. Man muss wissen, wie man Layout und Funktion von Webseiten im jeweils gewählten CMS technisch implementiert. Auch wenn die verschiedenen Systeme einige grundsätzlichen Gemeinsamkeiten aufweisen, unterscheiden sich deren sog. Templatemechanismen erheblich.
Kann jeder...
Die inhaltliche Gestaltung des Webauftritts erfordert keine besonderen Kenntnisse. Als registrierter Autor meldet man sich über einen Browser im System an und gelangt so in den Autorenbereich (sog. Backend). Dort lassen sich alle Inhalte einer Webseite bequem über einen WYSIWYG-Editor bearbeiten und neue Inhalte erstellen. Manche CMS bieten den Autoren darüber hinaus verschiedene vorgefertigte Inhaltstypen, wie Tabellen, Download-Dateien, Formulare, Bildergalerien, etc.
TYPOlight rocks
TYPOlight bietet u.a. eine gruppenorientierte Benutzerverwaltung mit detailreicher Rechtevergabe. Es generiert standardmäßig suchmaschinenfreundliche URLs, W3C/WAI-konformen HTML-Code und tabellenfreies Design. Natürlich, Systeme, die hier nicht mithalten können, lassen sich in der Regel mit Komponenten von Drittherstellern bedarfsgerecht erweitern. Die Systemwartung kann dann aber aufwändig werden, vor allem, wenn man mehrere Systeme pflegt. Apropos: Systemaktualisierungen erledigt TYPOlight aus dem Backend heraus per Live-Update (Kosten: 9,90 EUR / Jahr). Und das sonstige Handling? Dank AJAX und sauberer Programmierung lässt sich überaus schnell und flüssig arbeiten. Eingabemasken laden nicht sämtliche Editiermöglichkeiten sondern besitzen Elemente, die bei Bedarf ausgeklappt werden. Für technisch weniger versierte Autoren sind die Art, Bilder zu integrieren sowie zahlreiche bereitgestellte Inhaltstypen wie z.B. Liste, sortierbare Tabelle, Bildergalerie oder das Akkordeon eine echte Hilfe. Lediglich die Erstellung und Nutzung von Templates ist nicht selbsterklärend. Profis, die Stylesheet-Dateien gerne direkt editieren, müssen sich daran gewöhnen, dass die Definitionen in der Datenbank gehalten werden. Dies hat aber auch Vorteile: So lassen sich bestimmte Definitionsblöcke, z.B. für den Font, zeitweise ausblenden, ohne dass die Einstellungen verloren gehen.
Fazit: Wer viel mit CM-Systemen arbeitet, wird die Handhabung von TYPOlight schnell zu schätzen wissen. Die etablierten Content-Management-Systeme werden sich, zumindest in einigen Punkten, am Noch-Newcomer TYPOlight, messen lassen müssen. Man darf gespannt sein, wie sich die Szene weiter entwickelt.
